Pfarrstudienreise nach Dresden

13.06.2019

An einer dreitägigen Pfarrstudienreise nach Dresden vom 11. bis 13. Juni 2019 nahmen 33 Mitglieder unserer beiden Pfarrgemeinden Aurach und Weinberg gemeinsam mit Herrn Pfarrer Dr. Umeh teil.

Die Fahrt führte zunächst in die Silberstadt Freiberg, die als Hauptort des sächsischen Bergbaus gilt. Dort angekommen wurde der Freiberger Dom mit seinen zahlreichen Kunstschätzen, wie Tulpenkanzel, Goldener Pforte, Begräbniskapelle und Silbermannorgel besichtigt. Anschließend führte die Fahrt weiter nach Dresden. Am darauffolgenden Morgen nahm die Reisegruppe an der Heiligen Messe in der Katholischen Hofkirche - der heiligsten Dreifaltigkeit geweiht und Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen -  teil, welche der dortige Priester, Herr Domvikar Christian Hecht, und Herr Pfarrer Dr. Umeh zelebrierten. Die Hofkirche ist eine dreischiffige Basilika mit einem doppelgeschossigen Prozessionsgang und besitzt vier Eckkapellen. Eine dieser Kapellen – die Gedächtniskapelle - war ursprünglich dem Heiligen Johann Nepomuk gewidmet. Seit dem Jahr 1976 ist sie der Erinnerung an alle Opfer von Krieg und Gewalt, insbesondere der Zerstörung Dresdens im Jahre 1945, gewidmet. Der. „Märtyreraltar“ beherbergt die Urnen von drei Priestern, die im Konzentrationslager Dachau starben. An den Wänden wird an 52 von den Nationalsozialisten verfolgte Geistliche des Bistums erinnert. In der Katholischen Hofkirche befindet sich ferner die letzte in Dresden erhaltene Silbermannorgel. Bei einer anschließenden Führung durch die Dresdner Innenstadt sowie einer Rundfahrt durch die Sachsenmetropole erfuhren die TeilnehmerInnen interessantes über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, zu denen u.a. das Schloss, der Zwinger, der Fürstenzug, die Semperoper und vieles mehr zählen; dabei konnten sie sich auch ein Bild von den verschiedenen Stadtvierteln machen. Nachmittags erfolgte eine Führung durch die weltberühmte Dresdner Frauenkirche, die nach ihrer Zerstörung in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs von 1989 bis 2005 wiedererrichtet wurde. Sie gilt seither als offizielles Symbol für Versöhnung unter den Völkern. Der dritte und letzte Tag der Reise führte nach Meißen mit einer Besichtigung durch das malerische Städtchen bis zur dortigen Albrechtsburg und dem Meißner Dom, der das Grabmal des Hl. Bischofs Benno von Meißen beherbergt. Nach einem kurzen Orgelkonzert wurde die Heimreise angetreten. Den Abschluss der Pfarrstudienreise bildete die in der Katholischen Autobahnkirche St. Christophorus Himmelkron gemeinsam gefeierte Heilige Messe.

(Renate Siller)

 

Zu den Bildern (Markus Troidl)

 

Foto: Frauenkirche in Dresden